Bubble Tea Skandal: Vorsicht vor Verallgemeinerung – ein Kommentar


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Vor kurzem hatten wir darüber berichtet, dass in Bubble Tea eine verbotene Substanz festgestellt werden konnte, die im Verdacht steht, das Krebsrisiko zu erhöhen. Wir als Blogger fühlen uns dazu verpflichtet solche Themen niemals einseitig zu betrachten. Deshalb im Folgenden ein kritischer Kommentar:

Zunächst muss festgehalten werden, dass der Fund der verbotenen Substanz einen einzigen Laden betrifft. Der Laden gehört zwar zu einer bundesweit vertretenen Kette, dennoch ist zu diesem Zeitpunkt nicht sicher festzustellen, dass die Kette sich bundesweit der selben Zulieferer bedient. Doch genau hier liegt die Ursache des Problems. Die giftigen Chemikalien entstehen bei einer unsachgemäßen Herstellung von Aromastoffen. Folglich hat der Zulieferer entweder bewusst gepfuscht, oder es handelt sich um einen (zufälligen) Einzelfehler in der Produktion. Wie dem auch sei, ein solcher Fehler ist nicht entschuldbar und es muss alles unternommen werden, damit dies nicht wieder passiert.

Quelle: ohallmann

Dennoch müssen wir vorsichtig mit einer Verallgemeinerung sein. Es gibt viele Bubble Tea Läden, die vom Gesundheitsamt überprüft und als unbedenklich eingestuft wurden. Bubble Tea ist damit nicht per se giftig. Bubble Tea ist ein Getränk, das wie viele anderen Lebensmittel auch, aus reichlich chemischen Zusatzstoffen besteht. Solche Produkte sind von je her anfällig für Skandale. Der Grund ist, dass die Verkäufer (vor allem kleinere Läden) solche Produkte schlecht, ohne die Hilfe Dritter, auf Unbedenklichkeit überprüfen können. Pfuscht also der Zulieferer, fällt dies in der Regel erst bei offiziellen Kontrollen auf.

Der Bubble Tea Skandal ist damit einer unter vielen Lebensmittelskandalen. Das macht ihn nicht gleich minder wichtig oder relevant, es zeigt aber, dass mit diesem Skandal nicht die komplette Branche verteufelt werden sollte. Es handelt sich aktuell um einen Einzelfall.

So ein Skandal hat schließlich auch etwas positives. Er wird hoffentlich Anstoß für ein Umdenken in der Branche sein. Unabhängig von dem Fund verbotener Substanzen steht die Branche nämlich vor einigen Herausforderungen: Bubble Tea enthält zu viele Kalorien, zu viel Koffein und es besteht eine Erstickungsgefahr für Kindern durch das Verschlucken der Kügelchen (mehr Informationen zum Thema: Kinder und Ernährung). Hoffen wir, dass die Branche die erhöhte Aufmerksamkeit von Presse und Co. zum Anlass nimmt, diese Probleme anzugehen. Wenn der Hype um das Trendgetränk nicht wieder so schnell verebben soll, wie er entstanden ist, wird es dafür aller höchste Zeit.

Chemiker warnen: Bubble Tea erhöht das Krebsrisiko


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Quelle: a.guzman

Das Trendgetränk Bubble Tea macht aktuell keine guten Schlagzeilen. Erst warnen Experten vor der Verschluckungsgefahr durch die Kügelchen und nun finden Chemiker giftige Stoffe in dem Getränk, die im Verdacht stehen krebserregend zu sein.

Wissenschaftler des Instituts für Hygiene und Umweltmedizin der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen haben die Produkte einer bundesweit vertretenen Bubble Tea Ladenkette untersucht und in neun Sorten Chemikalien gefunden, die im Verdachte stehen, krebserregend zu sein und Allergien auszulösen.

Die in den Kügelchen entdeckten Substanzen sind in Lebensmitteln gänzlich verboten und entstehen durch die unsaubere Herstellung von Aromastoffen. Es handelt sich dabei unter anderem um Styrol und Acetophenon. [Weiterlesen…]